Mehr als nur um eine Erfahrung reicher. Weitaus mehr.
Ich sitze im Fernbus zurück nach Frankfurt. Das war es also, mein Praktikum in einer Restaurantküche. Ich kann gar nicht glauben, dass die beiden Wochen so unglaublich schnell vorbeigegangen sind. Noch lange werde ich das, was ich erlebt habe, sacken lassen müssen, um es richtig zu begreifen und zu verarbeiten. Dass sich das alles nach wie vor gut anfühlt, das weiß ich schon jetzt.
Ich habe sehr viel gelernt, in vielfältiger Hinsicht. Nicht nur am Herd. Einkaufen, Logistik, Lagerhaltung, Kalkulation, Personaleinsatz, Hygienevorschriften und vieles andere mehr. Und auch und insbesondere Kollegialität. Ich habe in kurzer Zeit viele tolle Menschen kennengelernt. An dieser Stelle möchte ich der kompletten Küchencrew, vom Chefkoch bis zum Azubi, dafür danken, dass ich ohne jegliche Vorbehalte in den Kreis der Schürzenträger aufgenommen wurde. Essen verbindet. Ich war einer von ihnen.
Ein ganz besonderer Dank gilt meinen Schwiegereltern. Sie haben mir für meine beiden Wochen in Ostwestfalen nicht nur eine Herberge geboten, sie haben mir ein zweites Zuhause beschert. Ich habe mich sehr, sehr wohl gefühlt.
Und jetzt freue mich auf meine Frau. Bei aller Euphorie und Leidenschaft im Praktikantenexil habe ich sie nämlich sehr vermisst.
Frankfurt ich komme. Und auch das ist ein gutes Gefühl. Ein sehr gutes sogar.
PS: In einer Woche setze ich meine Ausbildung fort. Dann geht’s für zehn Tage zum Metzger. Ich werde berichten.
Wie schön, dass die Fortsetzung folgt, lieber Herr Beckmann! Habe dich die letzten Tage mit großem Vergnügen lesend begleitet. Falls du im Training bleiben willst – ich opfere mich wie immer gerne am anderen Ende der Wertschöpfungskette 😉
Moin Michael.
Und was folgt auf den Metzger?
Solltest Du in der Hanse mal beim Fischmann ein Praktikum machen…. wir freuen uns!
Schön, dass Ostwestfalen ein voller Erfolg war.
Warte schon gespannt auf die Fleischberichte.
Hummel Hummel ;-))))
Katrin
Oh jaaaa! Gute Idee! Fisch kann nicht schaden!